Speedlifesaving in Brugg
> Beitrag von: Adrian Gugelmann, 01.05.2018

Zum zweiten Mal wurden wir an den Speedlifesaving, welcher den Slogan "...take the challange..." trägt, eingeladen. Mit einem durchmischten Team von Jugendlich bis Master nahmen wir die Challange an.

Bereits zum zweiten Mal durfte die SLRG Schaffhausen am Speedlifesaving in Brugg teilnehmen. Bei diesem Einladungswettkampf mit starker Konkurrenz (112 Athleten aus 14 Vereinen von 3 Ländern) werden alle Disziplinen des Rettungsschwimmens auf die halbe Distanz gekürzt. Dadurch kam es noch mehr auf den Speed an. Die Schaffhauser, nach Bern leider bereits zum zweiten Mal krankheitsbedingt geschwächt, reisten zu neunt nach Brugg:

Damen:               Lauriane Eggli, Sarah Hügli, Manuela Tuor und Marisa Weber
Herren:                Jan Sigrist, Fabian Sigron und Roger Woltersdorf
Betreuer:            Maja Jacober, Marine Eggli (Verstärkung Herrenteam)

Das von Jugendlichen bis Masters bunt durchmischte Team, von welchem viele das erste Mal einen internationalen Wettkampf absolvierten, schlug sich in den 6 Einzel- und 4 Teamdisziplinen wacker. Ob Retten mit Seil, Gurtretter oder Flossen, stets musste man vollen Einsatz geben, um sich Punkte für die Schlussrangliste zu ergattern. Doch nicht nur der volle Einsatz bei den 10 Disziplinen war wichtig, die Erholung dazwischen zählte genauso viel. Denn es blieb nicht viel Zeit, um sich auf den nächsten Einsatz vorzubereiten und zu konzentrieren. Auch dies gelang den Schaffhausern gut, so dass auch bei der Line Throw - Relay am Schluss noch genügend Energie für den Wurf auf 10m vorhanden war.

Durch die gleiche Laufeinteilung während des gesamten Nachmittags, lernte man auch die Konkurrenten und Mitstreiter aus den anderen Vereinen im Laufe des Wettkampfes immer besser kennen. Die dadurch entstehende lockere und friedliche Wettkampfatmosphäre macht diesen Anlass aus. Ebenfalls zum kollegialen Austäusch trägt das gemeinsame Nachtessen – alle Wettkämpfer und Betreuer stärkten sich mit feinen Spagetti - bei.

Ebenfalls nicht fehlen durfte natürlich die Rangverkündigung. Ausgezeichnet wurden die komplettesten Rettungsschwimmer, die über alle Disziplinen am meisten Punkte sammeln konnten. Auch die erfolgreichsten Vereine wurden geehrt, trotz Rangierung ausserhalb der Top Ten schauen die Schaffhauser zufrieden auf den Wettkampf zurück. Denn es war für viele der erste Wettkampf dieser Art und machte allen Lust auf mehr…