Städtewettkampf in Bern
> Beitrag von: Adrian Gugelmann, 01.05.2018

2 Herren und eine Damenmannschaft gingen in Bern am Städtewettkampf an den Start, wie es ihnen ergangen ist erfährst du in den nächsten Zeilen.

Am Sonntag 18.03.18 führte die SLRG Bern den traditionellen Städtewettkampf im Hallenbad Wyler in Bern durch. Nach vielen Jahren mit ausschliesslich Teamdisziplinen wurden heuer zum zweiten Mal auch Einzeldisziplinen ausgetragen. Angemeldet haben sich sechs Rettungsschwimmer aus Schaffhausen:

Damen: Lauriane Eggli, Sarah Hügli, Manuela Tuor und Marisa Weber
Herren: Adrian Gugelmann und Freddy Weber

Leider musste Lauriane kurzfristig, krankheitsbedingt passen, weshalb wir die Reise nach Bern zu fünft anpackten. Dies machten wir bereits am Samstagnachmittag, um uns anschliessend bei einem kurzen Schwumm mit dem Wettkampfbad vertraut zu machen. Die 4 Meter Tiefe bei der Puppenaufnahme waren auf einmal viel tiefer als im Kopf vorgestellt…

Die Nacht verbrachten wir in einem gemütlichen Hostel, wo wir uns selber das Nachtessen und Frühstück zubereiten konnten. Nur leider lag dieses lediglich einige Stockwerke über einer Bar, weshalb dann der Start in den Sonntag eher harzig ausfiel. Doch nach dem Spaziergang durch das kühle Bern und dem Einschwimmen im nicht viel wärmeren Wasser waren dann (fast) alle wach. Zu klären blieb nur noch 1 Problem, wie können die 3 verbleibenden Damen trotzdem noch in den Teamdisziplinen starten? Diese Frage klärte sich zum Glück schon früh, Andrea Gerber aus dem Team Aare war für die Mannschaftsdisziplinen noch in keinem Team involviert, weshalb sie sich bereit erklärte, die Schaffhauser zu unterstützen.

Geschwommen wurden die üblichen Einzeldisziplinen, begonnen beim Hindernisschwimmen über den Lifesaver bis zum Retten der Puppe mit und ohne Flossen. Auch wenn nicht jede Disziplin perfekt lief, vieles war mehr als nur zufriedenstellend und tolle Zeiten schauten heraus. Auch die berüchtigte kombinierte Rettungsübung, mit dem übernahmen „Totenkopf“, durfte natürlich nicht fehlen. Gleich 3 Schaffhauser wagten sich an den Start, alle schafften die grosse Herausforderung und waren zufrieden mit sich selbst.

Nebst den Einzeldisziplinen wurden auch die Teamdisziplinen geschwommen, Hindernis-, Puppen- und Gurtretterstafette galt es zu viert zu bewältigen. Mit viel Freude bestritten die Damen die Teamevents, womit die Resultate von alleine kamen. Die Herren konnten zu zweit leider nur in einer Teamdisziplin starten, dem Line Throw (Retten mit Seil). Wie bereits in Colmar zeigten sie sich nervenstark, alles funktionierte wie erhofft und dank der hervorragenden Zeit resultierte der 3. Disziplinenrang.

Die guten Zeiten machten sich auch in den gewonnen Punkten, welche es jeweils für die 16 Besten je Altersklasse und Geschlecht gab, bemerkbar. In der Einzelwertung werden die Punkte der drei besten Disziplinen zusammengezählt, wodurch man nur als vielseitiger Rettungsschwimmer eine Chance auf einen vorderen Platz hat. Bei den Masters (30+) ergaben sich der 7. Schlussrang für Marisa und der 10. Platz für Freddy. In der offenen Kategorie folgten die Schlussränge 17, 23 und 32 für Gugi, Manuela und Sarah. Nebst dem komplettesten Rettungsschwimmer wurden auch die besten Teams ausgezeichnet, hier klassierten sich die Schaffhauser Damen (mit externer Verstärkung) im 10. Rang.

Inwiefern die guten Leistungen auf die Unterstützung aus Schaffhausen (Denise und Marine kamen zum Fanen und Zuschauen vorbei) zurückzuführen sind, lassen wir mal offen. Auf jeden Fall waren alle mit dem Gezeigten und dem Gesehenen zufrieden. Etwas Verzögerung gab es leider zum Schluss noch bei der Auswertung, weshalb die Rangverkündigung auf sich warten liess. Doch der McDonald konnte die Stimmung wieder aufheitern und das Lächeln kehrte für die Heimreise ins Schaffhauser Team zurück.

 

Danke allen Fans und Wettkämpfern, es war ein toller Tag in Bern mit euch!!